Die Geschichte des Adventkalenders
Aktualisiert am 01.10.2026
Mir doch egal, wie alt ich bin. Ich will einen Adventskalender!
Wie lange dauerts noch? Wie viele Tage? Wann kommt es endlich, das Christkind? Gerade für Kinder, aber auch Erwachsene, sind die Tage vor Weihnachten jedes Jahr aufs Neue eine Geduldsprobe. Da ist ein Adventkalender oder Adventskalender perfekt, um immer den Überblick zu haben und die Vorfreude aufrecht zu halten.
Das war schon von hunderten Jahren so und wird wohl auch immer so bleiben ...
Adventkalender oder Adventskalender?
Die deutsche Sprache ist schwierig und vielfältig. Sogar beim sichtlich einfachen Wort Adventkalender scheiden sich die Geister: Doch was ist denn jetzt richtig?
Hier die Auflösung:
Beide Schreibweisen sind laut Duden korrekt und können verwendet werden. Somit ist es Ihnen überlassen, ob Sie nun Adventskalender oder doch lieber Adventkalender verwenden oder einfach je nach Lust und Laune variieren.
Adventskalender, also mit s, wird umgangssprachlich eher in Deutschland verwendet, während in Österreich eine Schreibweise ohne s, also Adventkalender, geläufiger ist. Aber, gute Nachrichten: In beiden Fällen werden Sie verstanden und sind sogar laut Duden auf der sicheren (und richtigen) Seite.
Die Herkunft des Adventskalenders
Der Brauch, die Tage bis Weihnachten zu zählen, ist schon früh belegt. Johann Hinrich Wichern, Leiter eines evangelischen Knabenretterhauses in Hamburg, hat im Jahr 1838 schon darüber berichtet: In der täglichen Andacht wurden Adventlieder gesungen und je eine kleine Kerze eines großen Leuchter angezunden. So wurden die Tage bis zum Weihnachtsfesmit einem täglichen Ritual gefeiert.
Der Verleger Gerhard Lang brachte 1902 den ersten kommerziellen Adventkalender auf den Markt: es war die so genannte Weihnachtsuhr. 1903, ein Jahr später, bereits erschien der erste gedruckte Adventskalender mit Kleinen Bildern zum Ausschneiden und Aufkleben.
In den 50er Jahren wurde der Adventkalender immer mehr zum fixen Bestandteil der Vorweihnachtszeit. 1958 dann kam endlich der erste Kalender mit süßer Schokoladenfüllung auf den Markt. Seit damals ist der Adventkalender nicht mehr wegzudenken - die Füllungen & Ausführungen jedoch haben sich stetig weiterentwickelt und heute gibt es fast nichts, das es nicht gibt!
Mittlerweile gibt es Adventskalender in Hülle und Fülle, in allen Farben und Formen. Doch eines ist heute noch genauso wie vor über 100 Jahren: Der Adventskalender steht für Vorfreude, gespannte Erwartung und den Countdown zum Fest der Liebe.
Aber warum hat der Adventskalender eigtentlich 24 Türchen und deckt sich nicht mit der Adventszeit?
Die eigentliche Adventzeit, also vom ersten Advent bis zum Weihnachtsfest, kann je nach Jahr 21 bis 28 Tage dauern. Darum hat man sich irgendwann einfach darauf geeinigt, am 1. Dezember mit dem Öffnen der Türchen anzufangen und "nur" die Tage im Dezember zu zählen.
Für alles andere haben wir ja zum Glück den Adventkranz!
Adventkalender in der Borromäus Apotheke Salzburg
Über einen Adventkalender freut sich wirklich jeder - ob jung oder alt. Die Vorlieben der Füllung ändert sich aber vielleicht - wie gut, wass wir Adventkalender mit Tee, Gewürzen, Düften oder klassischer Schokolade haben!
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