Pigmentflecken: Was tun gegen braune Flecken im Gesicht?
aktualisiert am 25.07.2026
Still und heimlich schleichen sie sich ein, und plötzlich sind sie da: Pigmentflecken betreffen rund 80 Prozent aller Frauen. Besonders im Gesicht empfinden wir die Hyperpigmentierung als störend. Wie eine Pigmentstörung entsteht und wie man Pigmentflecken entfernen oder zumindest mildern kann, haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Endlich Sonne! Wenn die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Winter wieder unsere Nase kitzeln, möchten wir am liebsten den ganzen Tag draußen verbringen. Doch auf zu viel Sonne reagiert die Haut oftmals mit Pigmentflecken. Braune Flecken im Gesicht und an anderen exponierten Stellen des Körpers sind die Folge. Die Lichtempfindlichkeit, die die Gefahr einer Hyperpigmentierung erhöht, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst.
Dazu zählen unter anderem
- alkoholhaltige Pflegemittel
- bestimmte Krankheiten (Auto-Immunerkrankung, Stoffwechselstörungen)
- Medikamente (hormonelle Verhütungsmittel und Antibiotika)
- pflanzliche Inhaltsstoffe (Johanniskraut oder Zitruspflanzen)
Ist unsere Haut lichtempfindlich, reagiert sie bereits nach kurzer Zeit an der Sonne mit Kribbeln, Brennen, Jucken, Ausschlug, Sonnenbrand - und mit Pigmentflecken.
Was sind Pigmentflecken?
Unregelmäßige, bräunliche Verfärbungen der Haut bezeichnen wir als Pigmentflecken. Pigmentflecken sind in der Regel harmlos und haben eine klare Umrandung. Im Unterschied zu Muttermalen sind Pigmentflecken oder Altersflecken nicht zu ertasten. Also nicht erhaben. Die bräunlichen Verfärbungen entstehen, wenn zu viel Melanin in der Hautoberfläche eingelagert wird.
Pigmentflecken oder Muttermal – was ist der Unterschied?
Muttermale, auch Leberflecke genannt, sind entweder seit der Geburt vorhanden oder kommen im Laufe des Lebens hinzu. Es handelt sich um gutartige Hautwucherungen, die aus roten Blutzellen, gelben Talgdrüsen oder anderen Zellen bestehen. Ihre Größe und Farbe variiert von Gelb- bis zu Braunnuancen. Es gibt auch Muttermale, die eine tiefschwarze Färbung besitzen. Muttermale bleichen mit dem Älterwerden mehr und mehr aus. Eine regelmäßige Kontrolle beim Hautarzt hilft, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Wie entstehen Pigmentflecke?
Unsere Haut verfügt über bestimmte Pigmente. Die individuelle Pigmentierung beeinflusst, welche Farbe unsere Haut hat. Wenn wir längere Zeit in der Sonne verbringen, werden die pigmentbildenden Melanozyten aktiviert, die dafür sorgen, dass unsere Haut braun wird. Eigentlich ist Bräune eine natürliche Schutzreaktion unserer Haut. Wird unsere Haut zu stark pigmentiert, erscheinen im Gefolge der Bräune aber auch andere, unerwünschte Flecken. Bei der sogenannten Hyperpigmentierung tauchen Pigmentflecke wie Sommersprossen, Leberflecken und Altersflecken auf. Wenn Sie ein eher hellerer Hauttyp sind, dann bekommen Sie wahrscheinlich an Stellen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, Sommersprossen, die im Winter verblassen. Sommersprossen sind zwar auch Pigmentflecke, sind aber im Vergleich zu ihren größeren Artgenossen sehr beliebt und werden gern gesehen.
Kann man Pigmentflecke entfernen?
Grundsätzlich können dunkle Flecken mit bestimmten Kosmetikprodukten zumindest aufgehellt und es kann einer neuen Entstehung entgegengewirkt werden. Spezielle Anti-Pigment Tagespflege Cremen unterstützen ein ebenmäßiges Hautbild. Aber auch von innen kann nachgeholfen werden. Die Einnahme von Beta Carotin Kapseln wirkt sich dank natürlichem Beta-Carotin als Vorstufe von Vitamin A günstig auf das Hautbild aus.
Gegen Leberflecken hilft, die Leber zu stärken
Die Hauptaufgabe der leber ist die Beseitigung & der Abtransport von Giftstoffen. Ist sie bei dieser Aufgabe behindert, können Hautreizungen und allergische Reaktionen die Folge sein.
Doch unangenehmen Symptomen wie Juckreiz, Ausschlägen, Akne oder übermäßig vielen Leberflecken können Sie entgegen wirken, indem Sie Ihre Leber stärken. Und zwar mit den Heilpflanzen Rosmarin und Eberraute, die vorbeugend eingesetzt werden & die Leber zu unterstützen können.
- Das Phytopharma Gemmo-Mazerat Rosmarin kann regulierend auf Leber und Galle wirken und bei der Entgiftung helfen. Außerdem sagt man, dass Rosmarin den Stoffwechsel ankurbelt und Verdauungsbeschwerden lindert. Das wiederum kann sich positiv auf unser seelisches Wohlbefinden auswirken.
- Die Phytopharma Eberraute Tinktur soll die Leber unterstützen. Mit Gerb- und Bitterstoffen regt die herb-aromatische Eberraute die Produktion der Säfte in Magen, Galle und Leber an und kann so die Verdauung fördern.
Pigmentstörung vorbeugen - das sollten Sie beachten
Ab dem 40. Lebensjahr nimmt die Bildung von Sonnenflecken und Altersflecken zu. Vor allem an Handrücken, Unterarmen, Dekolleté und im Gesicht zeigen sie sich dann als rundliche bis linsenförmige braune Flecken. Auslöser ist oft der jahrzehntelange Einfluss der UV-Strahlung.
Um Pigmentstörungen vorzubeugen, empfehlen sich Antioxidantien wie Astaxanthin, andere Carotinide, Selen, Magnesium oder Vitamin C. All das stärkt die Haut von innen. Denn aufgrund von Magnesiummangel können freie Radikale negativen Einfluss auf das Hautbild nehmen. Das Resultat: der Alterungsprozess wird gefördert. Übermäßiges Sonnenbaden sollten Sie grundsätzlich vermeiden. Auch die Mittagshitze sollten wir immer im Schatten verbringen. Unabhängig davon gilt: ein hochwertiger Sonnenschutz mit hohem UV-A- und UV-B-Filter ist Pflicht! Am besten sollte der Sonnenschutz fettfrei und frei von Emulgatoren sein.