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Schlechte Nachrichten für Allergiker : Die Allergiesaison kehrt zurück!

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Aktualisiert am 02.02.2026
Es ist ein schöner Anblick: die Bäume und Sträucher beginnen, wieder auszutreiben, zarte Knospen bilden sich & eifern um jeden Sonnenstrahl & überall wird es wieder grün. 

Doch für Allergiker, also Menschen, die an einer Allergie leiden, sind das böse Vorzeichen. Denn nun dauert es nicht mehr lange und die Pollen machen sich wieder auf zu ihrem Frühlingsausflug. Allergiker steht eine anstrengende & körperlich fordernde Zeit bevor.

Wussten Sie, dass das Wort Allergie von 2 griechischen Begriffen abstammt? Nämlich: allos = anders und ergos  = Tätigkeit.

Doch was passiert eigentlich bei einer Allergie?

Das Immunsystem von Allergikern ist sozusagen übereifrig: Es stuft Stoffe aus der Umwelt, die an sich harmlos sind, als gefährlich ein und reagiert dementsprechend: es wehrt sich gegen sie & reagiert übertrieben! Diese sogenannten Allergene können sich in Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaaren oder Schimmelpilzen verbergen. Mittels eines Haut- oder Bluttests kann eine Allergie festgestellt werden. 

Pollenallergie: Sie fliegen wieder

In Österreich ist jeder Fünfte von Heuschnupfen bzw. einer Pollenallergie betroffen – damit ist diese Form der Allergie in unseren Breiten die häufigste. Eine Pollenallergie tritt stets saisonal auf. Symptome zeigen sich nur während der Blütezeit derjenigen Pflanzen, gegen die eine Allergie vorliegt. 

Für viele Allergiker geht die Allergiesaison die letzten Jahre immer früher los - auch das sind folgen des Klimawandels! Durch das wärmere Klima verschicebt sich die Blütezeit vieler Pflanzen, es kommen neue Pflanzen dazu & die Pollen wirken aggressiver, länger und zum Teil anders. Allergiker haben zum Teil ab Februar mit Symptomen zu kämpfen - in den letzten Jahrzehnten hat sich die Saiso um circa 2 Monate verlängert!

Mittels Allergietest lässt sich  relativ schnell herausfinden, wogegn man allergisch ist. Die Hauptverursacher sind Baum, Gräser, Getreide, Ragweed und Beifußpollen. Die Symptome treten meist im Bereich der Atemwege auf, etwa in Form von Schnupfen, Husten, Asthma, oder als Augenreizungen wie Bindehautentzündungen. Die häufigste Form der allergischen Rhinitis ist der Heuschnupfen. 

Neophyten : Wenn neue Pollen kommen

Auch neue, eingewanderte Pollenarten – sogenannte Neophyten – verbreiten sich schneller: Durch veränderte Klimabedingungen wandern Pflanzen, die früher nur in südlichen Regionen anzutreffen waren, zunehmend in nördlichere Breiten. Dazu gehört beispielsweise das Beifußblättrige Traubenkraut. Die Pollen dieser aus Nordamerika stammenden Pflanze sind besonders allergen, das heißt, sie wirken besonders stark auf das Immunsystem ein. Deshalb führen sie häufiger als anderer Blütenstaub zur Sensibilisierung.

Die Folge: Mehr Menschen entwickeln erstmalig eine Pollenallergie.

Wie kann man eine lästige Pollenallergie behandeln?

Wer von einer Pollenallergie geplagt wird, profitiert besonders von Heilfasten und Entgiften. Darüber hinaus gibt es drei Möglichkeiten: Allergenvermeidung, Therapie der Ursache oder Behandlung der Symptome. 

Wenn Sie an einer leichteren Form der Pollenallergie leiden, kann eine lokale Behandlung der Symptome ausreichend sein, etwa mittels Nasensprays mit Auszügen aus Quitte und Zitrone. Dank Sprays mit dem Wirkstoff Carragelose können Pollen schwerer an die Schleimhaut andocken. Auch Augentropfen und Nasensprays auf Meersalzbasis helfen. Meersalzsprays eignen sich zudem gut zur Vorbeugung einer Pollenallergie. Bewährt haben sich auch Nasenspülungen, die Allergene und Schleim aus der Nase lösen. Bei festsitzendem Schleim, der häufig mit Heuschnupfen einhergeht, können Präparate mit ätherischen Ölen aus Myrte oder Eukalyptus hilfreich sein. Traganthwurzel-Extrakt neutralisiert die Allergene. Auch Medikamente gegen Pollenallergien gibt es – von klassischen Antihistaminika in Tablettenform bis hin zu Produkten mit Cortison. Immer gilt: Beobachten Sie den Verlauf der Erkrankung, damit bei einer Verschlechterung rechtzeitig gehandelt werden kann. 

Auch eine Desensibilisierung kann helfen, die ungewünschte Allergie loszuwerden- hierbei wird die Ursache der Allergie, also das Überreagieren des Immunsystems, behandelt. Es funktioniert so: Dem Patienten wird über einen langen Zeitraum eine kleine Dosis des Allergens verabreicht – dadurch soll sich das Immunsystem an den Stoff gewöhnen und die unverhältnismäßige Reaktion soll abgeschwächt werden.

Was versteht man unter Kreuzallergien?

Man spricht von einer Kreuzallergie, wenn die Antikörper, die auf ein Allergen reagieren (zum Beispiel auf Ragweed) auch andere Allergene in anderen Allergenquellen erkennen und darauf reagieren. Das heißt quasi, dass auf einmal aus einer Allergie zwei werden.

Häufig kommt es zu Kreuzallergien im Bereich der Pollenallergie gemeinsam mit Nahrungsmittelallergien. Das kann man darauf zurückführen, dass manche Lebensmittel Stoffe aufweisen, die denen von Pollen ähneln – so sehr, dass die Antikörper verwirrt werden und dann nicht nur auf das Allergen Ragweed* sondern auch auf das Allergen Kiwi* anspringen und eine überzogene Reaktion zeigen. Es kommt zu einer so genannten Kreuzreaktion. (Allergene sind nur beispielhaft)

Typische Kreuzreaktionen sind Beifußpollen mit Gewürzen oder Sellerie sowie Birkenpollen mit Haselnüssen oder Äpfeln. 

Was hat der Darm & das Immunsystem mit all dem zu tun?

Die Ursache von Allergien liegt unter anderem an einem hypersensiblen Immunsystem. Um dieses zu stärken, spielt der Darm eine entscheidende Rolle, denn 80 Prozent unseres Immunsystems sind im Darm angesiedelt. Da schließt dich der Kreis: den nicht umsonst haben viele Allergiker auch Probleme mit dem Darm, etwa Entzündungen oder eine beeinträchtigte Verdauung. Um das Immunsystem bei seiner Aufgabe gezielt zu unterstützen, kann die Einnahme von Probiotika und Präbiotika – in Kapselform, als Pulver oder flüssig – helfen. Auch eine begleitende Ausleitung von Giftstoffen kann dafür sorgen, dass unser Darm gestärkt wird. 

Der Bauernhof-Effekt & die Allergie

Es klingt erst skurril, doch fußt auf wissenschaftlichen Erkenntnissen: Der Bauernhof- oder Kuhstall-Effekt besagt, dass Menschen, die im Umfeld eines traditionellen Bauernhofs mit Rinderhaltung aufgewachsen sind oder leben, weniger häufig an Allergien oder allergischem Asthma leiden. Eine Wiener Forschergruppe konnte nachweisen, dass das Molkenprotein Beta-Lactoglobulin (BLG) eine wesentliche Rolle im Allergiegeschehen spielt. BLG ist das wichtigste Molkenprotein in der Milch von Wiederkäuern und lässt sich auch in der Milch anderer Tiere nachweisen. Aber auch die Tatsache, dass das Immunsystem beim Leben auf dem Bauernhof mit vielen verschiedenen Mikroorganismen in Kontakt kommt – ob über Schlamm, Wiese oder im Tierfell – spielt eine wichtige Rolle. Denn was es von früher kennt, bekämpft unser Immunsystem später weniger intensiv. Ein zu steriles Heranwachsen ist demnach eher förderlich für die Entwicklung von Allergien. Und wie hat Oma schon gesagt: Ein bisserl Dreck schadet nicht.

Hilfe aus der Natur: TEM für Allergiker

Die Traditionelle Europäische Medizin ( TEM ) bietet für Allergiker natürliche Mittel, die die Symptome einer Pollenallergie lindern können. Dabei geht die TEM gezielt auf die Grundkonstitution des Einzelnen ein und passt die Empfehlungen individuell an.

Pflanzliche Präparate aus der Apotheke, die auf traditionellen Rezepturen basieren, bieten eine individuelle Unterstützung. Bewährt haben sich unter anderem Gemmo Mazerate aus Hainbuche (kann abschwellend wirken), Rotbuche (stärkt die Nieren und kann die Histaminfreisetzung vermindern)und Schwarzer Johannisbeere (gilt als „natürliches Cortison“). Auch das Öl aus den Samen des Echten Schwarzkümmels wird häufig bei allergischen und entzündlichen Beschwerden genutzt. Es kann dazu beitragen, die Produktione ntzündungsfördernder Botenstoffe zu senken.

Klein, aber oho: Mikronährstoffe bei Allergien

Mikronährstoffe können eine weitere wertvolle Unterstützung bei Allergien sein, indem sie dazu beitragen, die Zellen zu schützen und das Immunsystem zu stärken. Einige von ihnen senken außerdem den Histaminspiegel.

Histamin verursacht oft unangenehme Symptome wie Juckreiz, Rötungen und Schwellungen. Vitamin C ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Helfer: Es kann bei Allergien zu einer Reduktion des Histaminspiegels beitragen, steigert als Schlüsselsubstanz für das Immunsystem die Immunabwehr und reduziert die Entzündungsbereitschaft des Körpers. Ein wichtiger Verbündeter von Vitamin C im Kampf gegen Entzündungen ist das fettlösliche Vitamin E. Es besitzt außerdem antioxidative, schmerzstillende und immunmodulierende Eigenschaften.

Vitamin D kann bei Heuschnupfen und allergischem Asthma unterstützen, Calcium die Histaminausschüttung reduzieren und Zink ist sowohl bei allergischen Erkrankungen als auch bei einer bestehenden Infektanfälligkeit wichtig für unseren Körper. Quercetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und kann die Symptome von allergischen Erkrankungen lindern – unter anderem mindert es auch die bronchiale Überreaktion auf bestimmte Allergene.

Pollenallergiker sollten frühzeitig mit der Nährstoffversorgung starten, optimalerweise etwa 6 bis 8 Wochen vor der Pollensaison.

Beratung in Ihrer Apotheke

Sie leiden unter Allergien und wissen nicht, was hilft? Sie haben gefühlt schon ALLES ausprobiert und brauchen neue Gedanken zu dem Thema? Gern sind wir für Sie da, wenn Sie Fragen haben und sich auf die neue Allergiesaison vorbereiten wollen. 

Im österreichischen Naturapo Shop finden Sie Unterstützung, wenn Sie unter Allergien leiden und bei uns in der Borromäus Apotheke vor Ort können Sie sich jederzeit an uns wenden - wir beraten Sie gerne!

Bilder: AdobeStock 158958865, unsplash: annie-spratt-4IqTki_q8KI, coley-christine-GyvMk5pPDXI, freestocks, upliful-supplements-on-demand-deVq3fftsBA

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